

Ottmar Hörl
Ottmar Hörl wurde 1950 in Nauheim geboren und zählt zu den prägenden Figuren der deutschen Gegenwartskunst. Nach seinem Studium an der Städelschule in Frankfurt und der Düsseldorfer Kunstakademie entwickelte er ein künstlerisches Konzept, das auf Wiederholung, Variation und öffentliche Präsenz setzt.
Seine bekanntesten Arbeiten sind die Skulpturenserien aus Kunststoff, die Motive wie Gartenzwerge, Pinguine, Schnecken oder berühmte Persönlichkeiten zeigen. Durch diese zugängliche und zugleich provokante Form hinterfragt Hörl den Wert und die Wahrnehmung von Kunst im öffentlichen Raum.
Neben seiner künstlerischen Tätigkeit war er viele Jahre Professor und Präsident der Akademie der Bildenden Künste Nürnberg. Hörl lebt und arbeitet in Nürnberg und Wertheim.
- Produktdetails für Schlüsselanhänger Sightseeing Weltanschauer ansehen

Schlüsselanhänger Sightseeing Weltanschauer
Ottmar Hörlschwarz, 7x3.5cm15,00 € - Produktdetails für Schlüsselanhänger Fidelio - Beethoven ansehen

Schlüsselanhänger Fidelio - Beethoven
Ottmar Hörlblau, 7.5x3x2.5cm12,00 € - Produktdetails für Geheimnisträger Set - nichts sehen, nichts hören, nichts sagen ansehen

Geheimnisträger Set - nichts sehen, nichts hören, nichts sagen
Ottmar Hörlschwarz, 37x17x10cm150,00 € - Produktdetails für Robbe Youngster ansehen

Robbe Youngster
Ottmar HörlKunststoff, 200x280x700mm240,00 €
Künstlerische Entwicklung
Ottmar Hörl, geboren 1950 in Nauheim, hat die deutsche Gegenwartskunst entscheidend geprägt. Nach seinem Studium an der Städelschule in Frankfurt und der Düsseldorfer Kunstakademie widmete er sich früh der Idee der seriellen Skulptur. Seit den 1980er-Jahren realisiert er Projekte im öffentlichen Raum, die Kunst demokratisieren und für alle zugänglich machen sollen.
Bekannt wurde er durch großangelegte Installationen – etwa Felder mit hunderten gleichförmigen Figuren – die Fragen nach Individualität, Wert und Wahrnehmung von Kunst aufwerfen. Von 2005 bis 2017 war Hörl Präsident der Akademie der Bildenden Künste Nürnberg.
Technik & Materialien
Hörl arbeitet mit industriell gefertigten Materialien wie Kunststoff und Aluminium, die er in präzisen Serien anordnet. Der Einsatz dieser Alltagsstoffe steht bewusst im Kontrast zum traditionellen Kunstverständnis und betont die Idee der Wiederholung als künstlerisches Prinzip.
Seine Skulpturen entstehen in streng kontrollierten Produktionsabläufen, die handwerkliche Genauigkeit mit konzeptueller Klarheit verbinden.
Editionen & Besonderheiten
Zahlreiche seiner ikonischen Skulpturen – etwa Zwerge, Pinguine, Beethoven- oder Goethe-Figuren – erscheinen als limitierte Editionen.
Diese Sammlerstücke sind international bekannt und werden sowohl in Museen als auch im öffentlichen Raum gezeigt. Die farbliche Vielfalt und die serielle Präsentation schaffen dabei immer neue Kontexte und Interpretationen.






