

Robert Indiana
Robert Indiana war ein US-amerikanischer Künstler, der vor allem durch seine Arbeiten der Pop Art bekannt wurde. Geboren als Robert Clark am 13. September 1928 in New Castle, Indiana, wuchs er in einem kleinen Industriestädtchen auf. Sein Künstlername „Indiana“ nahm er später an, um seine Heimat zu ehren.
Indiana begann seine künstlerische Ausbildung an der Art Institute of Chicago und setzte seine Studien am Skowhegan School of Painting and Sculpture in Maine fort. Anfang der 1950er-Jahre zog er nach New York, wo er Teil der aufkommenden Pop-Art-Szene wurde, die sich mit alltäglichen Objekten, Werbung und der amerikanischen Konsumkultur auseinandersetzte.
Sein bekanntestes Motiv ist das ikonische LOVE-Bild, das erstmals 1964 als Weihnachtskarte für das Museum of Modern Art erschien und später als Skulptur in verschiedenen Städten weltweit umgesetzt wurde. Indiana arbeitete häufig mit klaren, geometrischen Formen, leuchtenden Farben und typografischen Elementen. Zahlen, Buchstaben und kurze Worte wie „LOVE“, „ONE“ oder „HOPE“ wurden zu zentralen Themen seiner Kunst.
Neben der Pop-Art beschäftigte sich Indiana auch mit Malerei, Skulptur, Theaterbildern und Druckgrafik. Sein Werk zeichnet sich durch eine Mischung aus Einfachheit, Symbolkraft und emotionaler Wirkung aus und ist eng mit amerikanischer Kulturgeschichte verbunden.
Robert Indiana starb am 19. Mai 2018 in seinem Haus in Maine, hinterließ jedoch ein bleibendes Vermächtnis als einer der einflussreichsten Künstler der Pop-Art-Bewegung. Seine Werke befinden sich in zahlreichen öffentlichen Sammlungen, darunter das Museum of Modern Art (MoMA) in New York und die Tate Modern in London.

