Art brut – Outsider Art

>>Ich bin sehr wohl davon überzeugt, das es in jedem Menschen ein riesiges Potential von großartiger Kreativität gibt, viel mehr als notwendig ist, um in der Kunst ein umfangreiches Werk zu schaffen (…). Ich glaube, daß der weit verbreitete Gedanke falsch ist, daß es nur einigen wenigen Menschen vom Schicksal bestimmt ist, eine innere Welt zu haben, die es wert ist, ausgedrückt zu werden.“ 
John Dubuffett in „Honneur aux valeurs sauvages“ Prospectus et tous ècrits suivants, op. cit., I, S. 207-208.

Art Brut oder Outsider Art, wie diese Kunst im englischsprachigen Raum genannt wird, verwirrt. Zuerst einmal handelt es sich nämlich gar nicht um eine klar abgrenzbare Kunstrichtung. Denn Jean Dubuffet, der Begründer und Namensschöpfers der Art Brut sammelte unter dem Begriff Art Brut künstlerische Objekte, die aus den Randzonen des Lebens kommen sollten: geschaffen von Außenseitern, geheimnisvollen Personen, Insassen von Krankenhäusern (Geisteskranken), oder auch Strafgefangenen, also Menschen, die sich in allen Bereichen gegen die gesellschaftlichen Konventionen wehrten – und zumeist in Isolation lebten. Dubuffet verstand unter Art-Brut-Künstlern alle Menschen, die normalen Künstlerkreisen nicht angehören, und die über aktuelle Kunst und Kultur wenig bis gar nicht informiert sind. Kennzeichen der Art-brut sollte es sein, im Verborgenen entstanden und nicht vorhersehbar zu sein. Wahnsinn und insofern auch Geisteskrankheiten sind für Dubuffet grundsätzlich mit künstlerischer Kreativität verbunden. Das ist dann auch die Ursache, warum der Sammler Jean Dubuffet seine Kunstwerke in psychiatrischen Anstalten suchte, denn hier trafen sowohl die Isolation als auch der >>kreative<< Wahnsinn aufeinander. Die Sammlung des Jean Dubuffet , die >>Collection de L`Art Brut<<, aber auch seine theoretischen Schriften zur Kunst waren zeit seines Lebens eine gnadenlose Polemik gegen den tradierten und zunehmend kommerzialisierten öffentlichen Kunstbetrieb und seine festgezurrten Wertvorstellungen, dem er sein Gegenkonzept, die Art-Brut gegenüberstellte.

Erste Art Brut Ausstellung – Entartete Kunst und die Kunst der Geisteskranken

Ihren ersten Ritterschlag erhielt die damals noch als geisteskrank geltende, später in Art Brut benannte Kunst durch die von Joseph Goebbels im Jahr 1937 inszenierte Ausstellung >>Entartete Kunst<<. Goebbels stellte den Bildern der künstlerischen Avantgarde jener Zeit, also den Werken von Chagall, Kandinsky, Kokoschka, Nolde und Kirchner die Werke von >>psychisch Kranken<< wie beispielsweise Paul Goesch (1885 – 1940), Franz Pohl (1864 – 1920), Karl Brendel (1877-1945) gegenüber, die Hans Prinzhorn (1886 – 1933) als Arzt in der Psychiatrischen Klinik Heidelberg zusammengetragen hatte. Die Bilder der >>Geisterkranken<< sollten den >>Wahnsinn<< der jüdisch bolschewistisch beeinflussten entarteten Avantgarde unterstreichen und illustrieren. Somit inszenierte Goebbels sicher unwillentlich die erste öffentlichkeitswirksame Ausstellung der Kunstwerke aus dem verborgenen Raum.

Kurzgeschichte der Art-Brut

Die Bezeichnung Art Brut erscheint erstmals im Sommer 1945, als Jean Dubuffet mit seiner Suche nach Werken am Rande der Kunst in der Schweiz beginnt. Um diese Reise zu verstehen, muss man wissen, dass zuvor schon, im Jahre 1922 ein die Entstehung der Art Brut maßgeblich beeinflussendes Buch erschienen war. Es handelte sich dabei um das Buch des deutschen Arztes Hans Prinzhorn über die >>Bildnerei der Geisteskranken<<, dass wie ein Donnerschlag einschlug und zu einem Bestseller wurde. Erstmals wurden in Prinzhorns Buch Werke Geisteskranker unter einem ästhetischen Gesichtspunkt vorgestellt und nicht (nur) als Ausdruck von Krankheit. Mehrfach verwendet Prinzhorn das Wort >>Kunstwerk<<, wenn er die Werke seiner Patienten meinte. Vorläufer von Prinzhorns der Betrachtungsweise hatte es auch gegeben. Schon 1905 hatte der Dr. Marie in der psychiatrischen Anstalt von Villejuf als erster ein kleines Museum der Geisteskrankheit eingerichtet, in denen er Werke von >>Geisteskranken<< zeigte. 1925 stellt François Ladame in einem Pavillon der psychiatrischen Anstalt von Bel-air in Genf ebenfalls Werke von Patienten und Stücke aus seiner 10-jährigen Sammeltätigkeit vor. Aber maßgeblich für die Entwicklung der Idee von der Kunst jenseits der Kunst blieb Prinzhorns Buch, dessen Bildsprache nicht nur der Welt völlig andersartige Kunstwerke vor Augen führte, sondern auch und vor allem die Künstler jener Zeit beeinflussten – die meisten auf der Suche nach neuen unverbrauchten Ausdrucksweisen –, vor allem die späteren Surrealisten. Die Verherrlichung der psychischen Krankheit und des Unterbewusstseins ging so weit, dass manche der „echten“ Künstler sich gar in Anstalten einweisen ließen und andere, wie beispielsweise der Maler Eluard, ihre Werke als die von psychisch Kranken ausgeben. Das Buch von Prinzhorn, war dann wohl auch der Ideengeber für Jean Dubuffet, um seiner Suche nach Kunstwerken ein Reiseziel vorzugeben.

Jean Dubuffet und die >>Collection de l`art brut<<

1944 war es soweit. Der Sammler und Maler, der Erfinder des Begriffes Art-Brut, Jean Dubuffet macht sich zusammen mit seinen Freunden Jean Paulhan und Paul Budry auf den Weg in die Schweiz, um Werke unbekannter Künstler anzuschauen und zu sammeln, die seine provokante Polemik gegen den kommerzialisierten öffentlichen Kunstbetrieb quasi bebildern sollten. Dubuffet Reise wird ein riesiger Erfolg, die >>Collection de l`art brut<< die weltweit einzigartigste Art-Brut Sammlung wird begründet. Dubuffet lernt die Werke der medial begabten Marguerite Burnat-Provins (1872 – 1952) kennen. Der Arzt Renè Auberjonois stellt ihm die Kunst Louis Sutters (1871 – 1942) vor.

Besonders beeindruckt ist Dubuffet jedoch von der Sammlung des Dr. Charles Ladame in Genf – die später übrigens komplett an die >>Collection<< geht, durch die er die Werke von Aloïse, die von Adolf Wölfli (1864-1930), die von Giovanni Giavarini – allesamt Insassen psychiatrischer Klinken – und die des Gefangenen von Basel kennenlernt. 

Adolf Wölfli im Kunstmuseum Bern - http://www.adolfwoelfli.ch/

Marguerite Burnat-Provins in der Mediathek - www.mediatheque.ch/wallis/marguerite-burnat-provins.html

>>Foyer de l`Art Brut<< und >>Companie de l`Art Brut<<

So ausgestattet gründet der Sammler in Zusammenarbeit mit Michel Taipiè im November 1947 in Paris am Place Vendôme die erste Art Brut Kunstgalerie: das >>Foyer de l`Art Brut<<. Hier fanden in darauffolgenden Monaten Ausstellungen mit Werken von Aloise, Joseph Crèpin, Salingardes, Miguel Hernandez und Juva statt. Im Jahr 198 wird das >>Foyer<< in einen – schwer zugänglichen – Pavillon an der Rue de l`Universitè verlegt. Zur gleichen Zeit gründet Jean Dubuffet zusammen mit Henri Pierre Roche und Michel Tapiè eine Art Verein, die >>Companie de l`Art Brut<<, dessen erklärtes Ziel es ist, die Werke der Art Brut zu sammeln, zu erforschen und bekannt zu machen, unter grundsätzlich nichtkommerziellen Gesichtspunkten – sprich, die Werke wurden nicht verkauft. Der >>Companie<< gelang es in den darauffolgenden Jahren die Sammlung von Art Brut Werken beträchtlich zu erweitern. Im November 1949 wurden während einer Ausstellung in der Galerie Renè Drouin 200 Werke von 63 Künstlern gezeigt.

Alfonso Osso - Auswanderung der Art Brut nach East Hampton

Bald wurde der kleine Pavillon, der für die Art Brut zur Verfügung stand, für die Menge der Kunstwerke zu eng. Zudem erlahmte auch das Interesse der Vereinsmitglieder und Jean Dubuffet wollte sich wieder einmal seiner eigenen Malerei widmen. So kam es, dass Dubuffet im Jahr 1951 das Angebot des Malers Alfonso Osso annahm, die ganze Sammlung nach Amerika zu verschiffen und dort in den großzügigen Räumlichkeiten von Ossos Villa in East Hampton auszustellen. Gleichzeitig wurde die >>Companie de l`Art Brut<< in Paris aufgelöst, wobei es unter anderem zum Zerwürfnis zwischen Jean Dubuffet und dem Maler Andrè Breton kam, der bis dahin ein enger Mitstreiter gewesen war. Ursache der Unstimmigkeiten war Bretons Versuch, Dubuffets Konzept der Art Brut in Frage zu stellen, in dem er die >>Kunst der Wahnsinnigen<< als eigenständige Richtung innerhalb der Art Brut interpretieren wollte. In East Hampton bekam währenddessen kaum jemand die sensationelle Sammlung zu Gesicht – sie erregte auch kaum Interesse. 1959 wurde Dubuffet – nach umfangreichem eigenem, künstlerisch recht erfolgreichem Schaffen, wieder von seiner Sammelleidenschaft gepackt und erweiterte die Art Brut Sammlung bis 1962 beträchtlich. In diesem Jahr gelang es ihm dann auch, die >>Collection de l`art brut<< wieder nach Paris zurückzubringen, wo sie in der Rue de Sévres, in einem vierstöckigem von Dubuffet gekauften Haus, in vierzehn Sälen ausgestellt, ein zuhause fand. Jedoch war das Domizil Forschungszwecken vorbehalten, die Öffentlichkeit erhielt keinen Zutritt, nur ausgewählte Besucher waren gestattet. Konservator der Sammlung war, wie auch schon zu Zeiten des Pavillons Slavko Kopac (1913-1995). Die >>Companie de l`Art Brut<< wurde ebenfalls wieder ins Leben gerufen, auch die Aktivitäten rund um die Art Brut kamen von neuem in Gang. Mit dem Ergebnis, dass in dem im Jahr 1971 erschienenen >>Catalogue de l`Art brut<< 4104 Werke von 133 Künstlern aufgeführt waren. Zudem wurden über 1000 Werke, die Jean Dubuffet nicht mehr der originären Art Brut zuordnete, da sie schon an Ausstellungen von Galerien und in Museen teilgenommen hatten, also die Grenze zu >>kulturellen Kunst<< berührt hatten, in einer weiteren Sammlung, der >>Collection annexe<< unter dem Namen >>Neuve invention (Neues Schaffen)<< vereinigt.

Zu Jean Dubuffet (1901 – 1985)

Lausanne – Museum für die >>Collection de l`art brut<<

Es war das große Bestreben von Jean Dubuffet, den Erhalt und die Weiterentwicklung der einzigartigen Sammlung – im von ihm selbst definierten Sinne – zu erhalten. Er bemühte sich daher um eine öffentliche, vor allem nichtkommerzielle Trägerschaft. 1971 führten seine Verhandlungen mit der Stadt Lausanne zu einem fruchtbaren Ergebnis. Jean Dubuffet schenkte seine Sammlung der Stadt Lausanne. Diese übernahm im Gegenzug die Trägerschaft und verpflichtete sich, die Sammlung zu erhalten, zu erhalten und der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Im >> Château de Beaulieu <<einer Residenz aus dem 18. Jahrhundert fand >>Collection de l`art brut<< ihr neues Domizil – und ist dort bis heute zu besichtigen – erweitert um etwa 5.000 Werke, die seitdem von Mäzenen, Kunstfreunden und Psychiatern gestiftet wurden.

Zur Collection de l'art brut, Lausanne - www.artbrut.ch

Tod der Art Brut – der moderne Kunstbetrieb

Schaut man heut auf die Art Brut, ist die Kunst jenseits der Kunst, wie Michel Thèvoz sie nach dem Titel einer 1980 stattgefundenen Ausstellung nennt, genau da angekommen, wo sie niemals hingehören sollte – im Kulturbetrieb und diese Anerkennung zieht eine Integration in das kulturelle System und kommerzielle Ausbeutung gleichsam nach sich – zu besichtigen beispielsweise auf eigens für die Art Brut eingeführte Sammlermessen wie beispielsweise der Kunstköln oder die New Yorker Outsider Fair. Hinzu kommen mittlerweile eine Vielzahl von Museen und Galerien, die die Kunst von >>Geisteskranken<<, eine weitere eingebürgerte Bezeichnung, institutionell betreuen. Sogar auf Art Brut spezialisierte Zeitschriften existieren, etwa die englische Zeitschrift Raw Vision. Und seit dem Jahr 2000 gibt sogar den EUWARD den Europäischen Kunstpreis Malerei und Graphik von Künstlern mit geistiger Behinderung.

Psychiatrische Einrichtungen, die etwas auf sich halten, kreieren eigenständige Art-Brut – Ausstellungen, so beispielsweise die Berliner Charitè im Jahr 2006 mit ihrer sehr erfolgreichen Ausstellung >>Grenzgänger zwischen Kunst und Psychiatrie<<. Wie es aussieht, stirbt die Art Brut, an dem Interesse, dass ihr entgegengebracht wird. Aber es bleibt ihr Verdienst Werke von wilder, fast autistischer Kunst an Tageslicht befördert zu haben, ohne die die Welt um vieles ärmer wäre. Art Brut hat zudem maßgeblich das Entstehen des Surrealismus beeinflusst, brach sie doch althergebrachte Denkschemata auf. Künstler wie Paul Klee sahen >>in der Kunst von Kindern und Geisteskranken, eine Tiefe und Ausdruckskraft, eine spirtiuelle Dimension, von der sie sich angeregt und bestätigt fühlten.<< Auch von Max Ernst ist bekannt, dass er wiederholt eine Bonner Anstalt für Geisteskranke besucht, um >>das unerschlossene Gelände, das am Rande der Geisteskrankheit liegt, gründlich zu erforschen<<. Wahrscheinlich wird >>echte Art Brut<< verschwinden, nur noch wenige Werke werden entdeckt – kaum verwunderlich, ist der kreative Ausdruck doch mittlerweile fester Bestandteil der jeder Art von psychiatrischer Behandlung.  Die Bedingungen der Isolation unter denen die eindrucksvollsten Art Brut Werke geschaffen wurden, gibt  es im medialen Zeitalter kaum noch. Wie sagte Jean Dubuffet nahezu prophetisch: >>Die Kunst legt sich nicht in Betten, die man für sie vorbereitet; sie flüchtet, sobald man ihren Namen nennt. Was sie liebt, ist das Inkognito.<< Und das trifft auf die Art-Brut, die Außenseiterkunst, im ganz besonderen zu. 

Künstler der Art Brut

Die Art-Brut kennt unzählige Künstler. Eine Rangfolge unter ihnen vorzunehmen wäre vermessen. Daher hier nur die Nennung einer Handvoll Künstler aus der >>Collection de l`art brut<< von Jean Dubuffet um eine kleine Ahnung von der Bandbreite dessen zu geben, was Außenseiter kennzeichnet.

  • Aloïse (1866 – 1964) eigentlich Aloïse Corbaz. Malte Farb- und Kreidestiften hauptsächlich großformatige Bilder. Ihr Thema war eine anmutige weibliche Figur, die durch eine märchenhafte Bildwelt irrt.
  • Baya (1931 – 1998) geboren in Algier, einem Berberstamm entstammend. Seine Werke sind große, gleichmäßig bemalte Flächen, kontrastierend bebildert mit feinen Strichzeichnungen.
  • Auguste Forestier (1886 – 1958), aus bäuerlichem Milieu stammend. Erstellte primitiv anmutende Holzschnitzereien, die er mit mit verschiedensten Materialien bekleidete.
  • Madge Gill (1882 – 1961), ihre Existenz wurde in den ersten Lebensjahren von ihrer Mutter verheimlicht. Malte unter dem Einfluss des Mediums Myrninerest, fertigte aber auch Strickarbeiten und Schriften.
  • Johann Hauser (1926 – 1996), galt als schwachsinnig. Setzte visuelle Eindrücke in Zeichnungen und ausdrucksstarke Zeichnungen um, deren Ausführung in Zusammenhang mit seinem Gemütszustand schwankt.
  • Hans Krüsi (1920 – 1995), Waisenkind. Seine Motive waren Bauernhöfe, Berglandschaften und Haustiere, die er mit wenigen Pinselstrichen auf Papier zum Leben erweckt. 

Art Brut in Deutschland, der Schweiz und Österreich

„Wem das Außergewöhnliche und zugleich Liebenswerte an der Kunst alles bedeutet, der nehme den Hut ab, wenn er ihre Werke erblickt. Denn in ihnen erglänzt das Schöpferische rein und unverfälscht von den fatalen Kompromissen, welche in der mechanischen Kunstproduktion der Berufskünstler alles verderben“
Jean Dubuffet

Bewundern und bestaunen kann man die Kunst jenseits der Kunst nicht nur im schweizerischen Lausanne www.artbrut.ch, sondern auch in St. Gallen im Museum im Lagerhaus www.museumimlagerhaus.ch, wo sie zusammen mit der Naiven Malerei ausgestellt ist. An dieser Stelle sei im Besonderen auf die noch bis zum 30.06.2011 laufende Ausstellung Outsider Art inside der Stadt www.museumimlagerhaus.ch/aktuell/outsider-art-inside-der-stadt/im Museum im Lagerhaus hingewiesen.

In Deutschland ist glücklicherweise ein Teil der Sammlung des Art Brut Vorläufers Hans Prinzhorn in Heidelberg prinzhorn.ukl-hd.de/index.php immer noch erhalten – und wird passenderweise immer noch in der Psychiatrischen Universitätsklinik Heidelberg gezeigt.

>>Die Schlumper<< sind moderne Art Brut – was genau es mit ihnen auf sich hat, kann man in ihrer online galerie www.schlumper.de/besichtigen und auf ihrer website erlesen.

Das Kunsthaus Kannen www.kunsthaus-kannen.de/kunsthaus/index.html gehört zu einer Fachklinik für Psychiatrie und Psychotherapie und zeigt eine beeindruckende Vielfalt von Werken verschiedenster Künstler. Empfehlenswert die umfangreiche Linksammlung, die tief in die Welt der Art-Brut entführt - http://www.kunsthaus-kannen.de/links/index.html

Das Museum für Outsider Kunst Schleswig www.stadtmuseum-schleswig.de/das-museumfuer-outsiderkunst/25-depandancen trägt die Art-Brut schon im Namen. Die Artothek des Museums umfasst rund 120 Werke, die in den Kunstwerkstätten des Schlei-Museums geschaffen wurden und die vor allem ausgeliehen werden können – an jeden Kunstinteressierten, der mal sich echte Kunst in das Wohnzimmer holen möchte.

Unter Moona.de verbirgt sich eine Münchener Outside-Art Galerie, die unter www.outsiderart.de/galerie-bittel/index.html einen tiefen Einblick in die Kunst der Außenseiter gestattet.

Die Sammlung Demirel www.outsider-bildwelten.de/widmet sich ganz den Außenseitern, und rund 280 ihrer Werke sind zu besichtigen.

Das Museum Gugging, erst 2006 auf einem ehemaligen Krankenhauskomplex eröffnet ist Österreich Art-Brut Sammlung, zeigt aber sehr viele internationale Künstler.


Quellen und Weiterführendes

  • zu den Künstlern der Art Brut - http://www.artbrut.de/
  • Thèvoz, Michel: Art Brut – Kunst jenseits der Kunst. Aarau: AT Verlag Aarau, 1990
  • Olbrich, Hans: Lexikon der Kunst. Leipzig:Seemann Verlag, 2004.
  • Peiry, Lucienne: Art Brut – Jean Dubuffet und die Kunst der Außenseiter. Paris: Flammaarion, 2005.